March 11, 2021
Written by Birgit Scholz

Warum sollte ein Unternehmen in eine Integrationsplattform als Service investieren?

Eine Investition in iPaaS ist nicht immer eine einfache Entscheidung. Die Kosten können sehr hoch sein, und die Implementierungszeiträume erscheinen oft unberechenbar. Viele Unternehmen sind jedoch der Meinung, dass die manuelle Verwaltung von Integrationen ohne Zentralisierung sehr viel wertvolle Zeit des täglichen IT-Betrieb verschwendet. Vor allem, wenn Integrationen noch von Hand erstellt oder codiert werden, sind die Integrationen extrem anfällig und funktionieren schnell nicht mehr.

Unternehmen, die in hohem Maße von integrationsbedingten Ausfällen betroffen sind, sehen iPaaS als eine Komplettlösung zur Reduzierung von Ausfallzeiten bei Integrationen und den davon abhängigen Diensten an. Eines der größten Hindernisse für diese Investition sind jedoch die unvorhersehbaren Einrichtungs- und Wartungskosten. Diese hohen Kosten werden in der Regel dadurch verursacht, dass die meisten Integrationen (selbst bei den großen oder etablierten iPaaS-Anbietern) jedes Mal von Grund auf neu erstellt werden müssen. Dies bringt enorm viel Arbeitsaufwand in die Einrichtungszyklen für viele Integrationen und erfordert zudem oft eine tiefe Kenntnis der APIs, die zur Einrichtung der Integrationen verwendet werden.

 

Moderne Methoden der Service-Integration (Next Generation iPaaS), sind jedoch in der Lage, die Einrichtungskosten und -zeiten extrem zu minimieren, indem sie bereits vorgefertigte Integrationen nutzen. Dieses Konzept ist eine bedeutsame Entwicklung für den Integrationsmarkt und die iPaaS-Softwarekategorie im Allgemeinen, da sie es den Endanwendern ermöglichen, ihre eigenen Integrationen selbst einzurichten, und dies meist innerhalb von wenigen Stunden. 

Für iPaaS-Anwender ist dies eine einschneidende Veränderung, da nicht nur die Vorab- und Gesamtkosten der Integration gesenkt werden, sondern auch ein Großteil der Beratung durch Dritte, des Projektmanagements oder der laufenden Supportverträge entfällt.

Welche Integrations-Tools sollten Sie in Betracht ziehen?

Gartner sagt voraus, dass bis zu zwei Drittel der iPaaS-Anbieter bis 2023 nicht überleben werden. Im Jahr 2019 veröffentlichte Gartner seine Spekulationen, dass sich der Markt für Integration als a Platform in den nächsten 4 Jahren stark verändern wird. Traditionelle iPaaS-Anbieter wie Dell Boomi, Informatica und IBM App Connect könnten die Softwareanbieter sein, auf die sich Gartner bezieht.

Dies liegt nicht nur an den Fähigkeiten der Software selbst, sondern auch daran, dass die Geschäftsmodelle hinter diesen etablierten Softwareanbietern die neuen Arbeitsweisen, zu denen der Kern ihrer Kundenbasis wechselt, nicht unterstützen bzw. sich nicht daran ausrichten. Diese etablierten Softwarelösungen basieren auf den langwierigen, langsamen und teuren Projektmanagement-Methoden des letzten Jahrzehnts. Diese sehen die Integration als eine manuelle Aufgabe, die durch Software vereinfacht wird. Inzwischen sehen wir bei näherer Betrachtung des iPaaS-Marktes jedoch, dass Integrationen heutzutage durchaus einfach, schnell und kostengünstig zu erstellen sind. 

Aufgrund dieser veränderten Kundenerwartungen werden die leichteren, schnelleren und nicht-IT-zentrierten Tools bis zum Jahr 2023 (und darüber hinaus) die Marktführer sein. Produkte wie ONEiO, die in die Kategorie "Next Generation iPaaS" fallen, sind die Produkte, auf die Endanwender jetzt umsteigen sollten. Nicht nur wegen der modernen und flexiblen Funktionen, sondern auch, weil sie weitere Investitionen in schwerfällige iPaaS-Lösungen vermeiden sollten, da sie sich von diesen in nur wenigen Jahren gezwungenermaßen sowieso verabschieden müssen.

 

Welche Einschränkungen gibt es bei herkömmlichen iPaaS-Lösungen?

Einrichtungskosten
Einer der größten Nachteile bei der Nutzung traditioneller Integrationslösungen, wie z. B. der oben genannten etablierten iPaaS-Anbieter, sind die hohen und schwer zu verwaltenden Einrichtungskosten. Obwohl einige dieser Anbieter auch Abonnements für die Nutzung ihrer Plattformen anbieten, können Sie diese neuen Anwendungen nicht einfach mit der Plattform "verbinden", stattdessen müssen Sie diese neu erstellen. Der Prozess des Aufbaus von Integrationen macht die traditionellen iPaaS-Anbieter letztendlich somit langsamer und teurer in der Nutzung.

Die Integrationen selbst sind zudem oft so komplex, dass man sie entweder auslagen oder sich an den Software-Anbieter direkt wenden muss, um Unterstützung bei der Nutzung der verschiedenen APIs, oder beim Erstellen der angepassten Codes zu erhalten.

Daher wird empfohlen bei der Entscheidungsfindung und Softwareauswahl ein Auge auf Anbieter zu haben, welche bereits vorgefertigte Integrationen anbieten.

Zeitpläne
Wir müssen uns von der Idee verabschieden, dass Integrationen als Projekte angegangen werden, bei denen wir lange Zeiträume festlegen und bestimmte Software-Integrationen als Meilensteine immer weiter hinten auf der Zeitachse platzieren. Integration ist heutzutage kein "Feature" mehr innerhalb unseres Software-Ökosystems, sondern eine grunglegende "Fähigkeit" des Unternehmens.

Die moderne Integration verzichtet hierbei auf lange Projektlaufzeiten und setzt stattdessen auf eine zunehmende Reife im Laufe der Zeit. Bei der Wahl eines Tools und/oder eines Partners, gilt also darauf zu achten, dass dieses ebenso diese Denk- und Arbeitsweise vertritt.

Technische Komplexität
Wenn Sie eine Vielzahl von Tools und Methoden zur Integration Ihrer Software und Dienste verwenden, bringen Sie mit jeder einzelnen Integration mehr und mehr Komplexität in Ihr Ökosystem. Ältere iPaaS-Technologien verwenden keine Einheitssprache oder zentralisierte Lösungen für Integrationen. Stattdessen fungieren diese nur als Ort für ein Sammelsurium von handgefertigten und API-geführten Integrationen. 

Mit dem Wachstum Ihres Ökosystems und der Nutzung von iPaaS wächst auch die Instabilität innerhalb Ihrer IT-Systeme. Moderne und Next Generation iPaaS führt die Verwendung von Brokern, Adaptern und einer Einheitssprache ein, die Ihre Anwendungen gemeinsam nutzen, somit verwenden alle die gleiche Integrationsmethodik. Ein wirklich gemeinsam genutzter und zentralisierter Integrations-Hub ermöglicht es Ihnen, Ihre Integrationen auf flexibele Art und Weise zu erstellen, zu verwalten und zu skalieren. Dies ist etwas, das Ihnen die  traditionelle iPaaS-Tools aufgrund ihrer schwerfälligen und stark dezentralisierten Methoden, auf denen sie aufbauen, nicht bieten können.

Integrationsplattformen in der Cloud
Ältere Integrationsplattformen positionieren sich immer noch als On-Premises- oder Self-Hosted-Lösungen. Meistens kommen diese Tools mit dem Verkaufsargument rund um Besitz und Sicherheit der Daten. Dies sind jedoch oft stark gesponnene Ideen, die Sie im Jahr 2020 und darüber hinaus definitiv getrost ignorieren können.

Egal für welche Integrationslösung, die Sie sich am Ende entscheiden, sie sollte heutzutage cloudbasiert sein. Das liegt daran, dass cloudbasierte iPaaS deutlich günstiger, flexibler und letztlich auch sicherer sind. Die innovativsten Plattformen "hosten" Ihre Daten nicht, sondern leiten sie einfach weiter wie den Datenverkehr. Dadurch wird nicht nur das Risiko in Bezug auf Daten und Sicherheit reduziert, sondern auch die Agilität mit der sich die Daten in Ihrem Netzwerk bewegen verbessert. Das Ergebnis ist eine nahtlose Datensynchronisation in Echtzeit, die allen Mitarbeitern und jedem Team jederzeit die aktuellsten und genauesten Daten zur Verfügung stellt.

 

Hybrid Integrationsplattformen und SaaS-Integrationen
Eine der größten Herausforderungen für schnell wachsende Unternehmen besteht darin, dass ein Teil ihrer Tools Cloud/SaaS-basiert ist und ein anderer Teil vor Ort oder selbst gehostet ist. Dies bringt eine Vielzahl von Integrationsschwierigkeiten mit sich, mit denen ältere iPaaS-Technologien sich schwer tun.

Doch bevor wir näher betrachten, wie wir hybride Umgebungen am besten verwalten, ist es wichtig, mit einen Mythos aufzuräumen, nämlich dem, dass man On-Premise-Software nicht mit Cloud-basierter Software integrieren kann. Dies ist tatsächlich nichts weiter als ein Mythos. Sie sollten auch nicht auf Anbieter hören, die von Ihnen aufgrund der zusätzlichen Komplexität eine Premiumgebühr für hybride Integrationen verlangen. Moderne Integrationsanbieter verfolgen diesen Ansatz schon lange nicht mehr.  Stattdessen behandeln sie jede Integration als gleichwertig und versuchen, die Kosten mit dem Geschäftswert, den die Integration schafft, gleichzusetzen oder sie berechnen Pauschalgebühren pro Integration (meist auch pro Monat).

Eine der häufigsten hybrid Integration, auf die wir stoßen, ist die Verbindung der ServiceNow-Instanz eines Unternehmens mit einer anderen Instanz von ServiceNow in einem anderen Unternehmen (z. B. einem MSP oder Drittanbieter). Eine Version von ServiceNow ist Cloud-basiert und die andere ist On-Premise. Dies ist eigentlich eine sehr unkomplizierte Integration. Die Komplexität ergibt sich nicht aus dem technischen Aspekt, wo die Software gehostet wird, da der Standort der Software keinen wesentlichen Einfluss auf die Methoden des Datenaustauschs hat. Die Komplexität ergibt sich vielmehr aus der Abbildung von Prozessen und Arbeitsweisen in beiden Organisationen. Wenn Sie in der Lage sind, die Schwierigkeiten bei der Integration von Tools zu reduzieren (indem Sie moderne iPaaS einsetzen), dann haben Sie viel mehr Zeit und Ressourcen zur Verfügung, um sich auf die Menschen und die Prozessseite der Arbeit zu konzentrieren.

 

Ein Überblick über Next Generation iPaaS
Next Generation iPaaS ersetzt die Art und Weise, wie wir Software und Services integrieren, durch eine einfache, schnelle und äußerst kostengünstige Methode. Next Generation iPaaS umfasst ein Ökosystem von Integrationen zu Anwendungen und Service Providern.

Die wichtigste Änderung, die Next Generation iPaaS mit sich bringt, ist, dass es sich auf die Verbesserung von Geschäftsfunktionen, wie geschäftsübergreifende Zusammenarbeit und betriebliche Effizienz konzentriert. Im Gegensatz dazu sind traditionelle iPaaS viel mehr auf die Unterstützung des täglichen Betriebs bestimmter IT-Funktionen ausgerichtet. Diese erweiterte Denkweise ermöglicht es ausgereiften iPaaS-Anwendern, ihre Investitionen in Integrationen dazu zu nutzen, die Art und Weise wie Ihr Unternehmen agiert zu verbessern.

Next Generation iPaaS bietet eine Reihe von Vorteilen, darunter unbegrenzte Many-to-Many-Verbindungen, eine 100-prozentige Preisgestaltung auf Abonnementbasis und die Garantie, dass Sie nur das zahlen, was Sie auch wirklich benutzen. Dies macht die Technologie nicht nur für den Einsatz in modernen, schnelllebigen Unternehmen am geeignetsten, sondern passt auch zu den zukunftsweisenden Geschäftsmodellen und Finanzierungsmethoden.

 

Über ONEiO
ONEiO ist ein Cloud-nativer Integrationsdienstleister, der Menschen, Prozesse und Tools miteinander verbindet und so eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglicht- ohne den herkömmlichen Integrationsaufwand. Als schlüsselfertige Lösung, als Self-Service oder etwas dazwischen. Du hast die Wahl. ONEiO wurde 2011 in Helsinki, Finnland, gegründet und verfügt nun über Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien und den USA. ONEiO ermöglicht eine mühelose und einfache Integration ohne spezielle Integrationsfähigkeiten zu benötigen und beseitigt die Probleme die im Zusammenhang mit der traditionellen Bereitstellung, Wartung und Zuverlässigkeit der Integrationen stehen. Klingt interessant`? 
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